Die Digitalisierung an Grund- und Mittelschulen stellt viele Kommunen vor große Herausforderungen. Gerade kleinere Gemeinden stoßen dabei häufig an ihre personellen und organisatorischen Grenzen, wenn es um die zuverlässige Betreuung der schulischen IT-Infrastruktur geht.
Aus diesem Grund haben mehrere Kommunen im Oberland die Gründung des Zweckverbandes Kommunaler IT-Schuldienst Oberland (KITSO) angestoßen. Initiator des Projekts ist die Gemeinde Weyarn. Insgesamt zehn Kommunen und ein Schulverband aus vier Landkreisen sind derzeit Mitglied im Zweckverband, um die IT-Betreuung ihrer Schulen künftig gemeinsam zu organisieren.
Ziel des Zweckverbandes ist es, eine professionelle IT-Administration für Grund- und Mittelschulen aufzubauen. Dazu gehört unter anderem die Beratung der Kommunen bei Hard- und Software, die Koordination von Betrieb und die Wartung der technischen Infrastruktur sowie Unterstützung bei der Beschaffung digitaler Ausstattung.
Ein wichtiger Vorteil: Lehrkräfte sollen von technischen Aufgaben entlastet werden, damit sie sich stärker auf ihre pädagogische Arbeit konzentrieren können. Gleichzeitig könnten durch gemeinsame Beschaffung und gebündeltes Know-how auch Kosten eingespart werden.
Mittelfristig soll der Zusammenschluss dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler im Oberland moderne und zuverlässige digitale Lernbedingungen vorfinden und die Kommunen bei der Schul-IT dauerhaft professionell unterstützt werden.